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Reise nach Pamplona: Eine weitere Woche voller Work & Travel 14.05.26
Nachdem die Spanier und Spanierinnen im Rahmen des Erasmus-Projektes zwei Wochen zuvor das Gymnasium am Neandertal besucht hatten, fand nun der Gegenbesuch in Pamplona an der „Colegio Nuestra Señora del Huerto“ vom 4. – 10. Mai statt.
Am frühen Montagmorgen trafen sich alle müde und trotzdem munter am Düsseldorfer Flughafen, um die Reise nach Nordspanien gemeinsam anzutreten. Nachdem der Flug und die darauffolgende Busfahrt reibungslos verlief, gab es das lang ersehnte Wiedersehen mit den 16 Austauschschüler*innen aus der wunderschönen Stadt Pamplona. Da wir alle eine lange Reise hinter uns hatten, durften die Deutschen für den Rest des Tages direkt das traute Heim ihres jeweiligen Austauschschülers beziehen. Am Dienstag wurde dann mit der gesamten Gruppe die Stadt genauer erkundet und in einem schönen Park gegessen. Am Mittwoch stand ein Besuch im Museum von Navarra an, wo alle einiges über die Geschichte unserer Vorfahren lernen konnten. Das Museum war sehr interessant gestaltet und es wurden auch einige originale Dinge aus der Vergangenheit ausgestellt. Nachdem sich dann in der Schule noch mit bestimmten Themen genauer beschäftigt wurde, gingen alle gemeinsam in die Stadt und aßen dort zu Mittag. Wie auch schon in Deutschland hat sich die gesamte Gruppe untereinander sehr gut verstanden und alle hatten die Möglichkeit, sich mit ihren Austauschschülern mehr auszutauschen und diese somit besser kennenzulernen. Alle haben ihre Teller aufgegessen, sodass am Donnerstag bestes Wetter für den Ausflug nach Zugarramurdi nahe der
französischen Grenze herrschte. Dort wurden zunächst die (in Spanien) bekannten „Zugarramurdi Höhlen“ erkundet, bevor Alle sich für das Mittagessen im kleinen nahegelegenen Ort aufhielten, um die Idylle und das schöne Wetter zu genießen. Am Freitag wurde die Projektarbeit in der Schule mit dem Erstellen eines Logos für das Projekt „The New Navarra Neandertal Connection“ beendet; außerdem waren die Deutschen für zwei Stunden zusammen mit ihrem Austauschpartner im Unterricht, sodass sie die Möglichkeit hatten, das spanische Schulsystem besser kennenzulernen. Am Samstag hatten alle einen ganzen Tag Freizeit, um den letzten ganzen Tag in Spanien zusammen mit Familie und Freunden zu verbringen. Einige der Spanier zeigten ihren Austauschschülern die wunderschöne Stadt San Sebastian am Meer, wobei andere den letzten Tag in Pamplona verbrachten und genießen konnten.
Am Sonntag hieß es dann: Endgültig Abschied nehmen, fürs Erste. Von Menschen, mit denen man zwei intensive Wochen verbracht hat. Mit vielen Erlebnissen, neuen Erfahrungen, lustigen Momenten und interessanten Gesprächen. Von Menschen, die man in einem Zeitraum von zwei Wochen so gut kennengelernt hat, wie man sie ohne diesen Austausch wahrscheinlich nie hätte. Dementsprechend schwer fiel es uns allen, sich von den Spaniern zu verabschieden; es flossen auch einige Tränen. Umso dankbarer können wir für Alle sein, die sich die Mühe gemacht haben, dieses Projekt zu organisieren und möglich zu machen. Und wer
weiß, vielleicht war es ja für Alle nicht das letzte Mal 😉
Bericht von Nellie S., Klasse 9b
