Die Fachschaft Geschichte hat sich vorgenommen ab dem Jahr 2020 möglichst jährlich eine Gedenkstättenfahrt in ein Konzentrationslager (bspw. Buchenwald bei Weimar) mit SchülerInnen der 9. Klasse durchzuführen. Dieser Besuch wird durch den Geschichtsunterricht vor- und nachbereitet sowie durch fächerverbindendes Arbeiten ergänzt.

Hiermit soll eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Holocaust als einem Aspekt deutscher Geschichte sowie eine Sensibilisierung für Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und eines friedlichen Miteinanders ermöglicht werden. Es erscheint  der Fachschaft besonders sinnvoll, wenn sich junge Menschen mit dem Thema „Ausgrenzung“ und mit dem Wert gegenseitiger Achtung und Toleranz beschäftigen. Das Fach Geschichte bietet hierbei vielfältige Anknüpfungspunkte, um diesem nicht zuletzt auch in den Bildungsstandards, dem Schulgesetz und den Lehrplänen geforderten Anspruch einer Demokratie- und Werteerziehung gerecht zu werden. Die Konfrontation mit einem Konzentrationslager als einem Ort des Verbrechens gegen fundamentale Menschenrechte soll ermöglichen, dass die SchülerInnen neben der kognitiven Erschließung der Thematik auch durch Empathie die Bedeutung und den Wert demokratischer und humanistischer Werte begreifen.

Die SchülerInnen sollen sich letztlich über ihre eigene politische Verantwortung bewusst werden, Ausgrenzung zu verhindern und sich für ihre Mitmenschen einzusetzen. Das Projekt liefert somit weiterhin einen Beitrag zu den Zielen der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, denen sich auch das Gymnasium am Neandertal verpflichtet fühlt.

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