Naturwissenschaftliche Woche

Gemeinschaftsprojekt des Gymnasiums am Neandertal, des Gymnasiums Hochdahl und der Initiative „erkrath initial“

Seit 2003 führen die beiden Erkrather Gymnasien und die Initiative „erkrath initial“ für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 beider Schulen eine naturwissenschaftliche Woche durch, deren Dauer inzwischen eine Woche durchaus überschreitet. Der Ablauf des Projekts beinhaltet folgende vier Bausteine:

  • Eröffnungsveranstaltung
  • Firmenbesuche
  • Universitätsbesuche
  • Abschlussveranstaltung

         Eröffnungsveranstaltung

Alle etwa 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 lernen bei der abendlichen Eröffnungsveranstaltung in der Stadthalle Vertreter von etwa 20 ortsansässigen Firmen und Institutionen kennen, die im naturwissenschaftlich-technischen oder medizinischen Bereich tätig sind. An Messeständen gewähren die Firmen den Schülerinnen und Schülern durch geeignete Präsentationen, Geräte und andere Anschauungsobjekte interessante Einblicke in die Berufsfelder und Tätigkeiten in ihren Betrieben. Zu dieser Veranstaltung sind auch die Eltern eingeladen, die diese Informationsveranstaltung

Firmenbesuche

Jede der beteiligten Firmen bietet den Schülerinnen und Schülern in den folgenden Tagen die Möglichkeit zu einem Firmenbesuch, bei dem qualifizierte Mitarbeiter den Schülerinnen und Schülern ihre Tätigkeit im Betrieb und die betrieblichen Abläufe erläutern. Jeder Schüler und jede Schülerin besucht dabei nachmittags außerhalb der Unterrichtszeit wenigstens zwei Firmen der eigenen Wahl, um sich so z.B. Produktentwickling, Produktion und Lagerhaltung anzusehen. Bei den Besuchsterminen wird jede Schülergruppe von einer Lehrkraft begleitet.

Universitätsbesuche

Die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Universitäten Düsseldorf und Wuppertal ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, die universitäre Ausbildung durch den Besuch von Vorlesungen und Forschungslaboren kennen zu lernen. Dabei stellen auch Studierende ihre Arbeiten vor. Die Schülerinnen und Schüler führen diese Universitätsbesuche gemeinsam mit ihren Fachlehrerinnen und Fachlehrern am Vormittag durch.

Abschlussveranstaltung

Mit einem Experimentalvortrag am Abend des letzten Tages endet die naturwissenschaftliche Woche. Auf unterhaltsame Weise werden den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftliche Inhalte in zum Teil spektakulären Experimenten präsentiert. Wir konnten in jedem Jahr wechselnde, stets interessante Referenten gewinnen. Auch zu diesen Veranstaltungen erschienen zahlreiche interessierte Eltern.

Bedeutung des Projekts für die naturwissenschaftlich-technische Bildung in der Region

Durch die Initiative von „erkrath initial“ ist es gelungen, ein tragfähiges Netzwerk aus engagierten Bürgern, zwei Gymnasien, etwa 20 ortsansässigen Firmen und zwei Universitäten aufzubauen, das die Bedeutung der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung unterstreicht. Dies ist einerseits für die Schülerinnen und Schüler hilfreich (s.u.) trägt aber auch sehr effizient zur Steigerung der Attraktivität des Firmenstandortes Erkrath und Hochdahl bei. Den Schülerinnen und Schülern und der Öffentlichkeit wird so deutlich, dass es in Erkrath eine Vielzahl von Firmen und damit Arbeitgebern gibt, die im naturwissenschaftlich-technischen oder medizinischen Bereich tätig sind.

Wesentliche Zielsetzungen

Das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler an Naturwissenschaften und Technik war bisher nicht sehr ausgeprägt. In der naturwissenschaftlichen Woche sollen die Schülerinnen und Schüler sehen, wo sich naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden im Berufsleben wiederfinden. So soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Naturwissenschaften und Technik geweckt oder gesteigert werden. Gleichzeitig erhalten sie eine Entscheidungshilfe sowohl für die Kurswahlen in der Oberstufe als auch für das Studium und ihre berufliche Orientierung. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass für die Schülerinnen und Schüler der beiden Gymnasien auch weiterhin alle naturwissenschaftlichen Grund- und Leistungskurse eingerichtet werden.

Zielgruppe

Die Zielgruppe wird dargestellt durch alle Schülerinnen und Schüler (etwa 200) der Jahrgangsstufe 10 der beiden beteiligten Gymnasien.

Beteiligte Akteure

Organisiert wird die naturwissenschaftliche Woche von den drei Partnern „erkrath initial“, dem Gymnasium am Neandertal und dem Gymnasium Hochdahl. Weiterhin beteiligen sich etwa 20 ortsansässige Firmen und Institutionen sowie die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und der Bergischen Universität Wuppertal. Die vielfältigen Beiträge der einzelnen Akteure sind bereits bei Punkt 1 beschreiben. Die Wirkung wird durch die zeitliche Bündelung unterstrichen. Alle Partner ziehen hier an einem Strang, um den Schülerinnen und Schülern Entscheidungshilfen für ihren beruflichen Werdegang zu bieten.

Nachhaltigkeit und Erfolge

Die naturwissenschaftliche Woche hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Male stattgefunden und ist auch für die kommenden Jahr wieder in Vorbereitung. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden regelmäßig verfolgt. So ist sogar möglich, im Folgejahr mit besonderen Aktionen auf bestimmte Tendenzen und Wünsche zu reagieren. Bisher haben etwa 1000 Schülerinnen und Schüler daran teilgenommen.

Seit Einführung der Aktionswoche sind die Anmeldungen für die naturwissenschaftlichen Leistungskurse deutlich angestiegen. Durch die Kooperation beider Gymnasien können Leistungskurse in allen Naturwissenschaften fast immer eingerichtet werden. Im Jahr 2007 wurde von der Filmwerkstatt Gymneander ein 30-minütiger Film über die Aktivitäten und Zielsetzungen der naturwissenschaftlichen Woche erstellt, in dem auch Herr Prof. Dr. Pinkwart zu einem Interview zur Verfügung stand. Dieser Film kann anderen Schulen und Kommunen als Beispiel dienen. Den Film haben wir dieser Bewerbung beigelegt.

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